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Folgt man dem saisonbereinigten Ifo-Geschäftsklimaindex, so hat sich das Geschäftsklima der Brauereien im dritten Quartal leicht verbessert. Der Index ist von 3,4 auf 6,6 Punkte gestiegen. Zuletzt sprachen vier Fünftel der Testfirmen von einer befriedigenden und ein Fünftel von einer guten Geschäftslage. Der Ausstoß wurde im Juli von zwei Fünfteln der befragten Brauereien erhöht, im August und im September erfolgte eine marginale Verringerung. Auch für die nächsten drei Monate wird nicht mit nennenswerten Veränderungen gerechnet. Die Fertigwarenlager erwiesen sich durchweg als normal. Im Juli meldeten über zwei Fünftel der Firmen einen zunehmenden Auftragseingang, im September hatte knapp ein Viertel der Firmen einen Rückgang zu verzeichnen. Die Auftragsbestände werden generell wie auch in den zurückliegenden Monaten als normal bezeichnet. Nur ganz vereinzelt gibt es Stimmen, die über eher zu kleine Auftragsbestände (Juli und August) klagten beziehungsweise über verhältnismäßig große Auftragsbestände (September) berichteten. Von vereinzelten Preiserhöhungen im Quartalsverlauf abgesehen, blieben die Verkaufspreise im Urteil der Testfirmen unverändert. Für die nächsten drei Monate sind ebenfalls keine Preisveränderungen beabsichtigt. Die mittelfristigen Geschäftsaussichten (6 Monate) werden sich nach Firmenmeinung kaum ändern.

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Der Inlandsabsatz verfehlte nur ganz knapp das Ergebnis von 2012 – ein Minus von 0,1 Prozent oder 0,23 Millionen Hektoliter waren das Fazit für das Jahr 2013 mit einem Gesamtergebnis von 263,291 Millionen Hektoliter. Während der Konsum des Bieres allerdings bei den befragten Unternehmen um 1 Prozent zurückgegangen war, trank man in Deutschland 0,41 Millionen Hektoliter oder 0,2 Prozent mehr alkoholfreie Getränke. Aber auch hier gab es deutliche Unterschiede bei den einzelnen Segmenten: Mineralwasser und Cola sowie Cola-Mischgetränke standen auf der Beliebtheitsskala ganz oben, die klassischen Limonaden verloren ebenso wie Säfte, Nektare und Eistee.

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Gemäß den Veröffentlichungen des Verbandes der Rheinisch-Westfälischen Brauereien für seine Mitglieder ist der Altbiermarkt im Jahr 2013 um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (2012: 398 303 hl; 2013: 345 423 hl). Alleine im Sektor Biermischgetränke ging der Absatz um ca. 3000 hl (ca. 22,3 %) zurück. Will man den Gesamtmarkt für Altbiere errechnen, so müssen noch ca. 400 000 hl von Diebels und 290 000 hl für „Nichtmitglieder des Verbandes“ (Oettinger und Handelsmarken, Königshof mit Krefelder Alt und Braulizenz für Hannen und Gatz, sowie zwei Eigenaltbier-Marken) hinzugerechnet werden. Tabelle 1 zeigt die Entwicklung der sechs größten Brauereien.

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Getrunken wird immer, die Frage ist, was? Cola und Cola-Mischgetränke sind unschlagbar, die klassischen Limonaden verlieren, neue innovative Varianten und zielgruppenspezifische Konzepte gewinnen, billig ist out, starke Marken sorgen für Aufschwung, alkoholfreie Biere werden zu beliebten Alternativen – bei den alkoholfreien Erfrischungsgetränken war im letzten Jahr einiges in Bewegung. Klassische Segmente verlieren, neue Produkte halten Einzug und viele Unternehmen reagieren flexibel.

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2013 ist der Weltbierausstoß um elf Mio hl auf insgesamt 1,973 Mrd hl gestiegen. Deutschland hat mit einem Ausstoß von mehr als 94 Mio hl daran einen Anteil von unter fünf Prozent. Das zeigt der Barth-Bericht Hopfen 2013/2014.

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Im letzten Teil der Serie über den Getränkefachgroßhandel (GFGH) geht es um den Außerhaus-Markt und die Struktur der Unternehmen. In der Gastronomie sind besonders die verschiedenen Abnehmergruppen interessant, deren Absatzanteile sich in den letzten Jahren stark verändert haben. Die Struktur des GFGH zeigt sich dagegen weitestgehend konstant.

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