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16.02.2026

Gastgewerbe unter Druck

StMELF | Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik zeigen: Bayerns Gastgewerbe steht weiter unter Druck. Zwar wuchs der nominale Umsatz 2025 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent, real ging er jedoch um 1,4 Prozent zurück. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten um 2,5 Prozent.

Die Bayerische Tourismusministerin Michaela Kaniber fordert von der Bundesregierung jetzt rasches Handeln bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit. „Unsere Betriebe brauchen endlich mehr Spielraum statt starrer Vorgaben. Die Vorschläge der Nationalen Tourismusstrategie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sind absolut richtig. Jetzt müssen das Bundesarbeitsministerium und die Regierungsfraktionen das rasch umsetzen. Weitere Verzögerungen zu Lasten unserer Betriebe sind absolut schädlich“, bekräftigt Kaniber. Gerade im Gastgewerbe entscheide mehr Flexibilität darüber, ob Betriebe Dienstpläne verlässlich gestalten, Personal halten und Arbeit attraktiver machen können. Gleichzeitig eröffnen sie auch für Beschäftigte neue Möglichkeiten. „Flexible Arbeitszeiten stärken nicht nur die Betriebe, sie verbessern auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mehr Flexibilität ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung dafür, dass unsere Wirtshäuser, Hotels und Restaurants eine Zukunft haben“, so Kaniber.

Kampf um wirtschaftliches Überleben

Für die Ministerin sind die Zahlen ein klarer Auftrag an die Politik: „Diese Entwicklung zeigt, wie angespannt die Lage ist. Auf dem Papier steht ein Plus – in der Realität kämpfen viele Betriebe ums wirtschaftliche Überleben. Genau deshalb war die steuerliche Entlastung der Gastronomie wichtig und richtig.“

Sowohl in der Beherbergung als auch in der Gastronomie zeigt sich ein ähnliches Bild: In der Beherbergung steigt der nominale Umsatz um 2,1 Prozent, real sinkt er um 0,7 Prozent. Die Beschäftigtenzahl geht um 2,9 Prozent zurück. In der Gastronomie wächst der nominale Umsatz um 1,9 Prozent, während der reale Umsatz um 1,9 Prozent abnimmt. Hier sinkt die Zahl der Beschäftigten um 2,3 Prozent.

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