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Katadyn Produkte AG, Wallisellen: Neuer Geschäftsleiter. -- Die Katadyn Produkte AG, spezialisierter Industriebetrieb für die Entkeimung von Trink- und Abwasser mit Sitz in Wallisellen, wird von einem neuen Geschäftsleiter geführt. Max C. Diggelmann, bisher Leiter Marketing und Verkauf, übernimmt die Führung der weltweit tätigen Katadyn-Gruppe mit Wirkung ab 1. 1. 1991. Eine seiner Hauptaufgaben ist die Einführung einer neuen, leistungsstarken Generation von Ultraviolett-Entkeimungsanlagen für die Aufbereitung von Wasser unterschiedlichster Qualität. Peter Gut, der bisherige Stelleninhaber, bleibt Präsident des Verwaltungsrates und leitet die US-Gesellschaften. Für dieses Jahr rechnet Katadyn mit einer weiteren Umsatzsteigerung von über 20% auf 35 Mio SFr
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Bavaria-St. Pauli-Brauerei AG, Hamburg: Absatzplus von 24%. -- Der Umsatz der Bavaria-Brauerei betrug im Rumpfgeschäftsjahr 1990 (vom 1. 1. - 30. 9.) 251,7 Mio DM (Vj. 293,3 Mio DM), der Absatz stieg um 13,8% auf 1,565 Mio hl. Das Ergebnis war mit 6,4 Mio DM doppelt so hoch wie das des Vorjahres. Auf einer Informationsveranstaltung am 7. März 1991 in Hamburg stellte die Brauerei ein alkoholfreies Bier vor. Jever Fun wird als Pilsener-Vollbier eingebraut, der Alkohol später mit einem Dialyseverfahren wieder entzogen
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Stuttgarter Hofbräu AG, Stuttgart: Umsatzplus von 4,2%. -- Die Stuttgarter Hofbräu AG hat 1990 ihren Umsatz auf 182,3 Mio DM (+ 4,2%) erhöht. Der Konzernumsatz, der noch nicht die Umsätze der im vergangenen Jahr erworbenen Mehrheitsbeteiligung an der Brauerei Moninger AG, Karlsruhe, enthält, betrug 183,1 Mio DM. Die Brauerei Moninger AG konnte im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz auf 65,3 Mio DM (+ 6%) steigern. Der Ausstoß der Stuttgarter Hofbräu blieb mit fast 1,2 Mio hl unverändert. Für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden 19,2 Mio DM investiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Modernisierung technischer Anlagen. Die Zahl der Beschäftigten hat sich mit 546 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.
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Privatbrauerei Diebels GmbH & Co. KG, Issum: Beteiligung an Bad Harzburger Mineralbrunnen. -- Zum Jahreswechsel erwarb die Privatbrauerei Diebels 51% der Gesellschaftsanteile der Bad Harzburger Mineralbrunnen GmbH, Bad Harzburg. 49% der Anteile halten die Familie Sixtus und der geschäftsführende Gesellschafter, Hans-Dieter Beck. Der Bad Harzburger Mineralbrunnen wies im Jahre 1990 Ausstoßzahlen von 28 Mio Füllungen (+ 63,5%) auf. Der Umsatz erreichte 8 Mio DM. Derzeit sind 31 Mitarbeiter in Bad Harzburg beschäftigt, allein in der zweiten Jahreshälfte kamen zehn Mitarbeiter aus den neuen Bundesländern dazu
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Rostocker Brauerei, Rostock: Neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung. -- Nach dem Eintritt von Heinz Stroke, dem bisherigen Geschäftsführer des Unternehmens, in den Ruhestand, wird zum 15. April 1991 Gernot Böttrich (61) den Vorsitz der Geschäftsleitung übernehmen. G. Böttrich war zuletzt seit 12 Jahren bei der Brauerei Iserlohn AG, Iserlohn, im Vorstand, zuletzt als dessen Sprecher, tätig. Nach den mit der Treuhand getroffenen Absprachen wird die Rostocker Brauerei zum 1. April 1991 von der Beck's-Gruppe übernommen werden.
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Wolnzacher Brauhaus, Wolnzach: Neues Logistikzentrum. -- In den letzten Jahren hat der Getränkeausstoß des Wolnzacher Brauhauses überdimensional zugenommen, so daß die Brauerei derzeit aus allen Nähten platzt. Insbesonders bereitet die Logistik (Auslieferung mit LKW's) Probleme, die auch durch die Verkehrsdichte in Wolnzach gegeben sind. Da eine Erweiterung der Brauerei an der Klosterstraße nicht möglich ist wird ab Frühjahr 1991 der Betrieb gesplittet und auf dem jetzigen Brauereigelände nur noch Bier gebraut und Getränke abgefüllt werden. Hierzu sind viele Investitionen an Aggregaten notwendig, da mit einer weiteren Ausweitung des Absatzes gerechnet wird. Die gesamte Logistik (Auslieferung, Rücknahme von Leergut) erfolgt über ein neues Logistikzentrum (Vertriebszentrum) in Wolnzach..
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Holsten-Brauerei AG, Hamburg: Geschäftsbericht 1990. -- 1990 stieg der Bierabsatz aus deutscher Produktion (Holsten- Brauereien in Kiel und Hamburg, Brauerei Feldschlößchen AG in Braunschweig, Lüneburger Kronen-Brauerei) gegenüber dem Vorjahr um rd. 1 Mio hl auf 4,8 Mio hl (+ 25,6%). Davon entfallen rd. 3,8 Mio hl (+ 30,5%) auf das Inlandsgeschäft und rd. 1 Mio hl (+ 10,1%) auf den Export. Die Linzenzproduktion in Ungarn, Großbritannien, Nigeria und seit August 1990 in China erbrachte 900 000 hl (+ 3,5%) und ist noch steigerungsfähig. Unter der Holsten-Marke konnten weltweit rd. 4,4 Mio hl Bier abgesetzt werden. Rd. 148 000 hl (+ 15,2%) von der Holsten-Brauerei selbst verkaufte alkoholfreie Getränke waren im wesentlichen für die Gastronomie im Inland bestimmt. 7 Mio hl..
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Brauerei Wicküler GmbH + Co. KG, Wuppertal: Neuordnung des technischen Konzepts. -- Für die kommenden drei bis vier Jahre hat die zum Jahreswechsel von der niederländischen Grolsch N. V. übernommene Wicküler Brauerei ein Investitionsvolumen von 61 Mio DM vorgesehen. Am Stammsitz in Wuppertal soll in Zukunft nur noch Faßbier gebraut und abgefüllt werden; andere Biere werden auf die beiden Kölner Betriebe der Gruppe verteilt. Für die gesamte Gruppe soll ein neues Logistikkonzept entwickelt werden. Die Geschäftsführung, Verwaltung und der Vertrieb sollen den Angaben zufolge in Wuppertal bleiben, von wo auch die gesamten Marktaktivitäten gesteuert werden. Durch eine langfristige Personalplanung sei man bemüht, personelle Nachteile auszugleichen..
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Löwenbräu AG, München: Ergebnis belastet. -- Die Löwenbräu AG will für das Geschäftsjahr 1989/90 (30. September) nur an die Minderheitsaktionäre eine Dividende ausschütten. Wie die Bier- und Getränkegruppe mitteilte, wurde das Konzernergebnis durch Sonderfaktoren belastet, hauptsächlich durch hohe Anlaufkosten der Löwenbräu Hellas SA mit der Braustätte in Atalanti. In den 16 Monaten nach der Inbetriebnahme der Brauerei seien 19 Mio DM Verluste entstanden, die von der Löwenbräu übernommen werden. Ferner belasten Sonderabschreibungen beim Neubau des Staatlichen Mineralbrunnens in Bad Brückenau das Ergebnis. Vorstand und Aufsichtsrat haben daher beschlossen, keine Dividende zu zahlen. Im Ausland wurde ein Zuwachs von 2,7% auf 280 400 hl erreicht, die Lizenzen lagen auf Vorjahreshöhe..
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Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co., Meschede-Grevenstein: 1991 2 Mio hl Ausstoß geplant. -- Der Ausstoß der Brauerei Veltins betrug 1990 1,835 Mio hl (+ 1,1%). R. Veltins, alleinige Inhaberin des Unternehmens verwies darauf, daß die unterdurchschnittliche Zuwachsrate auf u.a. durch Preiserhöhungen vom Oktober 1989 beruhende Einbußen bei der 0,5-l-Flasche im Kernabsatzgebiet zurückzuführen sei. Die 0,5-l-Flasche konnte jedoch im 4. Quartal 1990 bereits wieder ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahresquartal erreichen. Der Faßbierausstoß wurde um 8,8% erhöht, die 0,33-l-Flasche erreichte ein Plus von 6,4%. Veltins Pilsener wird in fast 10 000 (Vj. 8700) gastronomischen Einrichtungen gezapft. Diese traditionellen Beziehungen sollen auch künftig eine feste Basis bilden. 254 Mio) DM.a..