Diverses
Die totraumfreien Ventilknoten und Ventilinseln der GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG, Ingelfingen, bieten Funktionalität, Betriebssicherheit sowie prozeßbedingte und kundenorientierte Individualität. Als Funktionsgrundlage dient das Membranventilprinzip, das für hochreine-, hochviskose-, mechanisch verunreinigte- oder aggressive Medien die geometrischen Voraussetzungen besitzt. Das Betriebsmedium kommt ausschließlich mit dem Ventilkörper und der Dichtmembrane in Berührung. Die Oberflächen sind homogen und bis zu einer Rauheitstiefe von Ra 0,1 mm lieferbar. Es stehen alle gängigen Dichtwerkstoffe und Antriebsarten zur Verfügung, wie Handbetätigung, Fremdsteuerung und Motorantrieb. Die Ventilknoten und Ventilblöcke sind FDA- und USP-konform lieferbar..
Nachbericht
In einem sehr informativen und mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag berichtete H. Zötler, Besitzer der Adler-Brauerei Herbert Zötler GmbH, Rettenberg, am 17. Oktober 1996 in Irl bei Regensburg beim 22. Ostbayerischen Brauertag über seine durchwegs positiven Erfahrungen bei der freiwilligen Teilnahme am Öko-Audit. Die Adler-Brauerei kann nächstes Jahr ihr 550jähriges Jubläum feiern. Sie stellt zur Zeit acht Spezialitäten-Biere her, beschäftigt 60 Mitarbeiter, braut rund 90 000 hl Bier/Jahr, stellt auch AfG her und kommt 1996 auf einen Umsatz von 20 Mio DM.
Die Brauerei wurde im Dezember 1995 als erste Brauerei in Bayern und als zweite in Europa in das EU-Standort-Verzeichnis für die Betriebe mit bestandenem Öko-Audit aufgenommen. Zusammengearbeitet hat man mit der LGA Nürnberg.
Firmen
Der Betrieb der Durst Malz Heinrich Durst Malzfabriken GmbH & Co. KG in Gernsheim wird bei der Erweiterung der Abwasservorbehandlungsanlage durch den Bau einer zusätzlichen Wasserrecyclinganlage mit 720 000 DM aus Mitteln der Grundwasserabgabe durch das Hessische Umweltministerium unterstützt. -- Die Gesamtinvestition des Projektes beläuft sich auf 2,4 Mio DM.
Firmen
Die Holsten-Gruppe konnte 1996 ihr Getränkegeschäft nach eigenen Angaben deutlich stärken. Ihr Gesamtabsatz an Bier und alkoholfreien Getränken betrug weltweit 16,4 Mio hl und damit 8,7% mehr als im Vorjahr. Im Bierbereich wurden von der Gruppe aber in der Summe 7,1 Mio hl (das entspricht 2,4%) weniger verkauft als 1995. Im Export konnte die Holsten-Gruppe mit 7,0% gegenüber dem Vorjahresabsatz deutlich zulegen. International wurden 1,39 Mio hl aus deutscher Produktion verkauft. Im Ausland wurden 1996, in Lizenz 0,47 Mio hl gebraut (- 5,8% gegenüber dem Vorjahr). Insgesamt weitete die Holsten-Gruppe ihr Auslandsgeschäft um 3,4% auf 1,86 Mio hl aus, woran vor allem die Märkte in Osteuropa großen Einfluß hatten.
Firmen
Die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH, Kreuztal-Krombach konnte im Geschäftsjahr weiter ausbauen und festigte damit nachhaltig ihren zweiten Platz unter den rund 1200 Anbietern in der Bundesrepublik.
Der Ausstoß der Krombacher Brauerei wuchs um 3,6% auf über 4,29 Mio hl gegenüber 4,14 Mio hl im Vorjahr. Der Umsatz in 1996 wuchs um 5,8% auf 717 Mio DM.
Krombacher erklärt seinen Erfolg im gesättigten Biermarkt mit der Konzentration auf die Hauptmarke Krombacher Pils, die einen Anteil von 99% an den gesamten Biererlösen der Brauerei aufweist.
Nahezu ohne Bedeutung für das Ergebnis war die Absatzentwicklung der 0,5-l-Dose. Mit rund 40 000 hl konnte der Sortimentsanteil weiterhin unter 1% gehalten werden..
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Das Geschäftsjahr 1995/96 wird als eines der ereignisreichsten Jahre in die Geschichtsbücher der Kulmbacher Brauereien eingehen. Zum 1. Mai 1996 wurde mit dem Erwerb der Ersten Kulmbacher Actienbrauerei der Zusammenschluß der Kulmbacher besiegelt. Die Übernahme der EKU, die seit dem 1. 10. 1996 unter einem Dach mit den anderen Kulmbacher Brauereien zusammengefaßt wurde, brachte für die Einzelunternehmen Umstrukturierungen mit sich.
Die Kulmbacher Brauereien repräsentieren einen Absatz von ca. 1,7 Mio hl (EKU-Absatz auf ein Jahr hochgerechnet). Die gesamte Gruppe einschließlich Sternquell, Plauen und Braustolz, Chemnitz setzten ca. 2,4 Mio hl ab.
Der Bierabsatz der Reichelbräu lag um 3% unter dem Vorjahr. Das Edelherb baute seine marktführende Position in Nordbayern aus..
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Den bisher höchsten Ausstoß in ihrer 560jährigen Geschichte erreichte die Wernesgrüner Brauerei AG, Wernesgrün, im Jahre 1996. Mit einem Ausstoß von 769 000 hl steigerte die Wernesgrüner Brauerei AG ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr um über 18%. Damit wurde zum ersten Mal ein Umsatz von über 100 Millionen Mark erreicht. Neben der Dose wurden auch die Mehrweggebinde Flasche und Faß stark nachgefragt. Den Erfolg führt die Brauerei nicht nur auf die Rückbesinnung der Konsumenten in Ostdeutschland auf traditionelle Produkte zurück, sondern auch auf den wachsenden Konsum im Westen Deutschlands und auf den internationalen Export. Auch für 1997 wird wieder ein zweistelliger Absatz- und Umsatzzuwachs erwartet.
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Ab Januar 1997 arbeitet die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, mit einer neuen Außendienst-Struktur. -- Ziel dieser neuen Struktur ist es, die Kunden noch effizienter und besser zu betreuen und das Marktpotential optimal auszuschöpfen. Heinz Bentler, Vorstandsmitglied Vertrieb, hat die Organisation in zwei Bereiche gegliedert: im Bereich Lebensmittel-Einzelhandel, filialisierte Getränkeabholer und Logistiker gibt es jetzt zwei Vertriebsdirektionen. Ralf Brandtner ist für das Vertriebsgebiet West (alte Bundesländer ohne Bayern) verantwortlich, Hans-Joachim Tschanter für das Gebiet Ost (inklusive Bayern und die neuen Bundesländer). Der Bereich Getränke-Fachgroßhandel, Brauereien, Hotellerie und Gastronomie wurde ebenfalls in zwei Verkaufsdirektionen aufgeteilt..
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Anheuser-Busch, St. Louis/USA, wird seine Beteiligung an der mexikanischen Grupo Modelo und deren Tochtergesellschaften von derzeit 17,7% auf 37% erhöhen. -- Für die Ende Januar 1997 vorgesehene Transaktion sind Investitionen in Höhe von 550 Mio US-$ vorgesehen. Modelo hält über 56% am mexikanischen Biermarkt.
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Zum Jahresende wurde im Terminal 2 des Bangkok International Airports das Royal Hofbräuhaus “Bräuhaus System Caspary” eröffnet. -- Im Airport-Bräuhaus werden untergärige Biere nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut; es ist für eine Ausschlagmenge von 10 hl ausgelegt. Die Planung erfolgte durch die R. Caspary Bräuhaus-Anlagen GmbH, Chieming. Das Bild zeigt Maximilian Erlmeier (li.), Hofbräuhaus International Manager, und Dr. Dieter Siemes, Deutscher Botschafter in Thailand.
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